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Gemeinsame Erklärung SV Türk Gücu & TUS GW H'thür

SV Türk Gücü Hildesheim und TuS Grün-Weiß Himmelsthür setzen auf Dialog, Respekt und Zusammenhalt.

Artikel vom 8. September 2026

Nach den Ereignissen rund um das Bezirksligaspiel zwischen Türk Gücü Hildesheim und dem TuS Grün-Weiß Himmelsthür haben sich Vertreter beider Vereine zu einem persönlichen Gespräch im Vereinsheim des TuS Grün-Weiß Himmelsthür getroffen.
Das Gespräch fand in einer offenen, respektvollen und vertrauensvollen Atmosphäre statt. Beide Seiten nutzten die Gelegenheit, ihre Sichtweisen darzulegen, Missverständnisse zu klären und die Vorgänge gemeinsam aufzuarbeiten. Dabei wurde deutlich, dass der direkte Dialog der richtige Weg ist, um unterschiedliche Wahrnehmungen einzuordnen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Äußerungen des Trainers des TuS Grün-Weiß Himmelsthür, die bei Spielern, Verantwortlichen und Mitgliedern von Türk Gücü Hildesheim Betroffenheit ausgelöst haben. Beide Vereine sind sich einig, dass die getätigten Aussagen unangemessen waren und nicht den Werten entsprechen, für die unsere Vereine und der Fußball insgesamt stehen.

Der Trainer des TuS Grün-Weiß Himmelsthür hat im persönlichen Gespräch sein aufrichtiges Bedauern über die entstandene Situation zum Ausdruck gebracht und sich ausdrücklich bei den betroffenen Spielern, Verantwortlichen und Mitgliedern von Türk Gücü Hildesheim entschuldigt. Die Entschuldigung erfolgte ehrlich, selbstkritisch und mit dem klaren Bewusstsein, dass seine Worte Menschen verletzt und Irritationen ausgelöst haben. Türk Gücü Hildesheim hat diese Entschuldigung angenommen und wertschätzt die Bereitschaft, Verantwortung für die eigenen Aussagen zu übernehmen. Für beide Vereine ist dies ein wichtiges Zeichen von Größe, Respekt und gegenseitiger Wertschätzung. Gerade in einer Zeit, in der Konflikte häufig öffentlich und verhärtet ausgetragen werden, zeigt dieser Schritt, dass Verständnis, Versöhnung und der direkte Dialog möglich sind. Die ausgesprochene Entschuldigung und ihre Annahme bilden daher die Grundlage dafür, gemeinsam nach vorne zu blicken und den Fokus wieder auf das zu richten, was beide Vereine verbindet.

Darüber hinaus hat der Trainer des TuS Grün-Weiß Himmelsthür ausdrücklich erklärt, dass er sich von jeglicher Form von Rassismus, Diskriminierung und menschenfeindlichem Verhalten klar distanziert. Er machte deutlich, dass seine Äußerungen weder rassistisch motiviert waren noch seinen persönlichen Überzeugungen entsprechen. Vielmehr bekannte er sich unmissverständlich zu den Werten von Respekt, Gleichbehandlung, Toleranz und Vielfalt, die sowohl im Sport als auch im gesellschaftlichen Miteinander unverzichtbar sind. Beide Vereine begrüßen diese klare Haltung und sind sich einig, dass ein respektvolles Zusammenleben unabhängig von Herkunft, Religion oder kulturellem Hintergrund eine grundlegende Selbstverständlichkeit darstellt.

Als Vereine, die seit vielen Jahren für Vielfalt, Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt stehen, legen Türk Gücü Hildesheim und TuS Grün-Weiß Himmelsthür großen Wert darauf, Konflikte und Missverständnisse durch direkten Dialog zu lösen. Gerade in emotionalen Situationen dürfen Respekt, Fairness und gegenseitige Wertschätzung niemals verloren gehen.
Ein besonderes Anliegen beider Vereine ist es zudem, darauf hinzuweisen, dass hinter der öffentlichen Diskussion ein Mensch steht. Der betroffene Trainer ist nicht nur Vereinsvertreter, sondern auch Familienvater, Berufstätiger und Teil unserer Gemeinschaft. Unabhängig von unterschiedlichen Bewertungen einzelner Situationen sind sich beide Vereine einig, dass persönliche Anfeindungen, Vorverurteilungen und öffentliche Diffamierungen keinen Beitrag zur Lösung von Konflikten leisten und den Werten des Sports widersprechen.

Während des Gesprächs wurde immer wieder deutlich, dass beide Vereine weit mehr verbindet als trennt. Sowohl Türk Gücü Hildesheim als auch der TuS Grün-Weiß Himmelsthür engagieren sich seit vielen Jahren für den Amateurfußball, die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie für ein respektvolles und vielfältiges Miteinander in Hildesheim. Diese gemeinsamen Werte standen im Mittelpunkt des Austauschs und bilden die Grundlage für die weitere Zusammenarbeit.

Als sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit haben die beiden Vereinsvorsitzenden Adalet Keser und Christian Kinast vereinbart, das Rückspiel zwischen beiden Mannschaften für eine gemeinsame Aktion im Zeichen von Fairness, Respekt und Zusammenhalt zu nutzen. Darüber hinaus planen beide Vereine die Austragung eines Freundschaftsspiels, um die positive Zusammenarbeit weiter zu stärken und ein deutliches Signal für den sportlichen und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.

Türk Gücü Hildesheim und der TuS Grün-Weiß Himmelsthür bekennen sich ausdrücklich zu den Werten des Sports: Respekt, Fairness, Toleranz, Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung. Beide Vereine sind überzeugt, dass Herausforderungen und Meinungsverschiedenheiten durch Offenheit, gegenseitigen Respekt und den direkten Dialog gelöst werden können.
Was uns verbindet, ist deutlich größer als das, was uns trennt.

Mit diesem gemeinsamen Verständnis blicken beide Vereine nach vorne und werden auch künftig den Austausch pflegen, um gemeinsam für Fairness, Respekt, Zusammenhalt und ein friedliches Miteinander auf und neben dem Fußballplatz einzutreten.

SV Türk Gücü Hildesheim 
TuS Grün-Weiß Himmelsthür e.V.